Archiv vom Juni, 2008

Wochenende

Freitag, 27 Juni 2008

Das Finanzamt bittet uns um unsere Steuererklärung. Hrhr. Dachten wohl, sie könnten mich mit diesem Schreiben zur Weißglut treiben, können sie aber nicht. Schon alles fertig, nur noch nicht abgeschickt. Mensch, was bin ich ein fleißiges Bienchen.
Die Zyste ist meinem Gefühl nach weg und in Form einer Rieseneiterbeule an der Stirn wiedergeboren worden. Da kann [...]

Verschoben

Sonntag, 22 Juni 2008

Wir diagnostizieren eine halbierte Zyste. Mittlerweile ist sie mir etwas sympathischer, schließlich hat sie eingesehen, dass ihr Platz nicht in meinen Eingeweiden ist.
Was uns allerdings davon abhält, diesen Versuch durchzuziehen. Wir warten mal lieber noch einen Monat, sagt der Herr Arzt. In drei Wochen ist der nächste Ultraschall und dann fangen wir nochmal von vorne an.
Wir [...]

Noch ist Polen nicht verloren

Montag, 16 Juni 2008

Wir diagnostizieren die erste schmerzhafte Ovarialzyste in Tante Heinzens jungen Leben. Was das jetzt schon wieder soll, weiß der liebe Himmel.
Frau Gynäkologin meint: Das gibt nix.
Herr Kinderwunschdoktor meint: Weiterschniefen und Ruhe bewahren…
Männer sind einfach immer so unglaublich entspannt.
Am ersten Zyklustag schön easy zum Ultraschall – ich weiß schon, warum ich kein Arzt geworden bin. Da [...]

Hmpf

Montag, 16 Juni 2008

Nachdem wir die ICSI im April ja wegen Dauererkältung nach hinten verschoben hatten, konnte ich mich im Mai nun wirklich nicht über gesundheitliche Probleme beklagen.
Wie das blühende Leben bin ich durch die Gegend gehoppelt.
Gestern: Kopf dick. Schnupfen. Ohren zu. Husten.
Alles klar. Scheint wohl mein Schicksal zu sein. Es ist mir vollkommen unerklärlich, wieso ich [...]

Post

Dienstag, 10 Juni 2008

“Leistungen, die an Ihrer Ehefrau erbracht werden, können leider nicht erstattet werden.”
Alles klar. Das Wissen, das ich dem Herrn Absender letztes Jahr mit dem Paragraphen-Holzhammer eingeprügelt habe, scheint in einem schwarzen Loch überdimensionaler Größe verschwunden zu sein. Und ich bin gar nicht überrascht darüber. Eher hätte er mich beleidigt, wenn der Brief keine Lücken aufgewiesen [...]