Hochzeitsfamilienfeiergekreische…
….da habe ich wirklich soviel Lust zu, wie auf nasse Strümpfe.
Aber: München! Mit der Tante! Immerhin haben wir es erst einmal nach München geschafft!
Damals habe ich Tantchen genötigt, mit mir in den Kunstpark Ost zu fahren, weil ein damaliger Freund von mir seine allererste Live-Präsentation seiner neuen (und ersten - aber nicht letzten) Technoproduktion zum Besten gab. Wir sind mit Schwiegervatters T3-Camper hingezuckelt und haben erst mal die “nette” Stadt erkundet. Der Live-Gig war leider erst um 4°°Uhr morgens, was uns dann doch etwas geschafft hat, aber immerhin, wir waren da. In diesem als psycho-Pilzfeld gestylten Schickimickiladen mit jeder Menge komischer Leute. Aber das hätten wir uns auch schenken können, ebenso den Parkplatz neben der Rollerbladebahn. Da war an Pennen nicht zu denken, auch nicht morgens um 5! Immerhin haben wir in der Türkenstraße in einem ziemlich hippen Cafe ein Frühstück bekommen, auch wenn wir neben den vielen verkoksten Businessfuzzis wirklich schlecht angezogen waren, mit unseren “unskennthierkeiner-Batik-Freestyle-Klamöttchen”.
Könnte mir vorstellen, dass das diese Reise ähnlich wird. Nein, kein Technogebumse diesmal. Aber wir tuckern hin und der eigentliche Anlass könnte rasch nebensächlich werden. Allerdings ist I. wirklich eine Zuckerschnecke mit einem sensationellen Humor. Ich werde mir schon allein aus diesen Gründen ernsthaft Mühe geben, nicht schon nach 2 Stunden einen Koller zu kriegen.
Erst nach 3 Stunden.
Schließlich ist München groß. Und da gibts besagte Biereimer im englischen Garten. Und nen Ochsen auffem Grill. Das zieht mich natürlich an. Wie beim letzten Mal, als Tantchen sich so’n Literpott Radler geschiggert hat und anschließend ganz niedlich angeschossen mit mir durch München geschwankt ist…
Und zu meinem einsamen Y!
Nein, ich finde Türkis ausgesprochen pervers. Ebenso wie Rosa. Oder Lila. Soviel X habe ich nun auch wieder nicht, dass ich mich völlig vergesse.
Am WE war Tantchen ganz niedlich, als sie I. am Telefon auf Spur bringen wollte und mich ganz nett fragte:
“Darf ich’s erzählen, T.?” “Was denn bitte?” “Das mit deinen Eieieieieieiei!”
Ja. Immer und überall. Bitte in Farbe! Man muss die Schnitte hören können! Ihr wollt über gängige Floskeln reden (Ausland/Adoption/locker bleiben)? Okay, ich kenne da auch eine Geschichte….
Ganz im Ernst gehen mir alle auf den geschnippelten Sack, die in Ihrer Hilflosigkeit versuchen mit irgend welchen Larifari-Sprüchen aus dieser kommunikationstötenden “ach ihr könnt gar nicht” - Erkenntnis wieder heraus zu kommen. Ich weiß, ich weiß. Die können da nix für. Stimmt. Aber ich muss auch nicht immer nachsichtig sein. Deshalb tun so Lichtgestalten wie I., die selten genug auftreten, immer wieder gut.
Weshalb wir auch nach München fahren und uns den Sermos antun.Â
T.Â
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