Archiv vom Dezember, 2006

Sonntag, 31 Dezember 2006

So. Übermorgen wird’s ernst. T. und Tante Heinz fahren nach Hamburg.
Huiii, das wird ein Spaß, wir fahren durch den Elbtunnel.
Früher habe ich von meinen Eltern immer verlangt, dass sie mich auf der Fahrt in den Urlaub zwei Minuten vor dem Elbtunnel wecken, damit ich die unheimliche Gruselfahrt mitbekomme. Womit man Kindern vom Land doch damals [...]

Etwas für Tante Heinzens Seele….

Samstag, 30 Dezember 2006

Einen Geheimtipp in diesem kulturell vernachlässigten Gebiet ausprobiert. Gut versteckt, aber durchaus auch für orientierungslose Tanten zu finden. Mitten im Off, wenn man denkt, nun bin ich mitten drin im schwarzen Loch, liegt ein wunderschönes altes Bauernhaus, umgewandelt in einen Laden, mit Dingen, die nicht lebensnotwendig sind, aber die meine Laune erheblich besserten.
Handtaschen. Kissen. Wärmflaschen. [...]

Silikon & Kaugummi

Donnerstag, 28 Dezember 2006

Es ist mir bei meinem nun x-ten Umzug mal wieder klar geworden, dass Mietwohnungen eine ganz unangenehme Tätigkeit mit sich bringen:
Renovieren! Quasi den Dreck und die Vergehen der Vormieter beseitigen!
Tante Heinz durfte beispielsweise vorgestern die rustikale Steintapete abknibbeln. Boah, hatte die schlechte Laune! Klaro, Tapetenknibbeln hasst Sie wie Hölle. Immerhin ist TH’s Lieblingswerkzeug ein [...]

Katastrophaler Auftritt – dieser Tag wird gut

Mittwoch, 27 Dezember 2006

Geweckt worden vom Geräusch des Müllautos, bemerkt, dass man sich um alles selber kümmern muss, im Halbschlaf und karierten 19.Jahrhundert-Flanell-Nachthemd vor die Haustür gerannt, Tonne an die Straße gestellt, auf dem glatten Bürgersteig ausgerutscht, gutaussehenden Müllmann getroffen, der mir ein fröhliches “Guten Morgen” hinterherschmetterte.
Wie gut, dass ich schon einen Mann habe. Würde ich aktuell [...]

Von der Tsetse-Fliege gestochen….

Samstag, 23 Dezember 2006

Dürfen Zeitungsboten eigentlich um 5:00 morgens direkt vor dem Schlafzimmerfenster rufen:
“Hier, Du musst noch eine in die 20 schmeißen!!!” ?
Ich geh kaputt, mein erster Urlaubstag und ich bin hellwach.
Wie immer wollte ich mich gestern hundemüde mit ein paar knackigen Krimis auf die Tatsache einstellen, dass ich nun Ferien habe. Das muss sein. Obwohl ich [...]

Trotziges Blümchen

Mittwoch, 20 Dezember 2006

Da schaue ich heute morgen auf unsere Fensterbank, und da erdreistet sich die Orchidee, die wir zur Hochzeit von unserem blöden Vermieter bekommen haben, schon wieder zu blühen. Und zwar nicht mit einer einzigen Blüte, nein, sie hat vor, dieses sechzehnfach zu tun.
Seit zweieinhalb Jahren warte ich darauf, dass die superedle Spitzenorchidee von meiner Mutter [...]

Heute lieber nicht rückenfrei….

Samstag, 16 Dezember 2006

….dabei böte sich das fulminante Wetter draußen doch gerade an, tief ausgeschnitten durch die Gegend zu traben.
Ich selbst hätte es gar nicht bemerkt. Mein Mann hatte Spaß.
Schröpfen ist ne tolle Sache, und damit man nicht vergisst, wie toll das ist, darf man sich noch tagelang daran erinnern:

Überschrift wird heute weggelassen…

Donnerstag, 14 Dezember 2006

….wegen akuter Unlust.
Nachdem wir uns gestern eine Reportage auf Phönix reingezogen haben (…habe Titel vergessen… “Angriff der Killer-Hormone?” “Noch dreimal schlafen, dann sind wir alle weg vom Fenster?” “Kein Wasser mehr trinken, sonst Zwitter?” oder so ähnlich…), in der uns neben vielen anderen Gruseligkeiten u.a. der Hodenpapst bei der TESE vorgeführt wurde, sind wir [...]

Stand der Dinge 2

Dienstag, 12 Dezember 2006

Mein Hausarzt – seine Zeichens Chiropraktiker – hat sich meine Wehwehchen angehört, seine heilenden Hände angesetzt, kräftig gezogen und gedrückt und es hat furchtbar geknackt. Ich bin aufgestanden und die Welt war wieder in Ordnung. Er hat mir noch ne Spritze in den Allerwertesten spendiert, eine seiner Damen hat mich geschröpft, und danach hätte ich [...]

Stand der Dinge

Dienstag, 12 Dezember 2006

Arbeiten? Nö. Werden die kommenden Monate wahrscheinlich nur noch Kartoffeln essen, wegen akutem Umsatzeinbruch. Gott erhalte die Arbeitskraft meines Gatten…
Das aufrechte Gehen entwickelt sich zu einem echten Problem. Voraussichtlich werde ich für den Rest meines Lebens mit Buckel herumlaufen. Wobei es jetzt tatsächlich nur noch die linke Schulter betrifft (…prophezeit wurde mir die rechte…). Positiv [...]