Sack zu! Licht aus! Tschüss!

Freitag, 7 November 2014

Hinter mir brabbelt der kleine Mann. Er bemüht sich gerade zu begreifen wie das ging, Arme und Beine so in Einklang zu bringen, dass er sich vor der bereits völlig zerdepperten Blechdose wiederfindet. Er beginnt zu krabbeln. Hurra.
Madame hat dies schon hinter sich. Madame ist jetzt knapp 3½ und ist selig im Kindergarten angekommen. Keine Ahnung wie Kinder so sind in dem Alter. Sie zählt von 1-20, kann das komplette ABC, hat einen Wortschatz und Satzbau dass mir schon vor den nächsten Jahren graut – ob der komplexen Gedanken die den Diskussionen bereits jetzt zugrunde liegen.
Sie mag Janosch, das kleine Schweinchen (das Dreckstück) und rezitiert die Geschichten aus dem Buch nahezu wortgetreu. Sie kann mehr Lieder als ich, fliegt bei Pink Floyds “Shine on you crazy Diamond” galanter durchs Wohnzimmer als ich zu meinen wildesten Zeiten und mag Rock ebenso wie HipHop oder Frederick Vahle.
Sie liebt Wörter, zweifellos und – alle Eltern sind gleich – sie ist wohlgeraten und nicht doof!! (ich versuche das Wort schlau zu umschiffen)

Der kleine Mann ist verdammt hübsch.
Sagen wir Eltern.
Jaja.
Sagen in diesem Falle aber alle die ihn sehen. Mich beruhigt das, denn die elterliche Wahrnehmung ist oft genug betriebsblind.
Die Ähnlichkeit zu mir ist natürlich nicht der Rede wert. Die Unwissenden (wir nennen sie mal Muggel) finden natürlich das ein oder andere was nach T-Punkt aussehen soll, aber das kann man vernachlässigen. Wer auch immer der Süppchengeber war, in Verbindung mit dem Genpool der Tante war er sein Geld wert!
Muggel entdecken auch Ähnlichkeiten im Wesen (gähn). Erstaunlich was man so alles sieht oder sehen kann. Egal. Madame und der kleine Mann sehen sich verdammt ähnlich. Madame sieht aus wie ihre ziemlich wohlgeratene Tante in jungen Jahren und der kleine Mann ist ein Abbild seines Onkels. Auch nicht das Schlechteste.
Also alles Paletti.

Der Blog verdient an dieser Stelle einen Abschluss. Zumindest von meiner Seite. Denke ich schon lange drüber nach. Wenn ich das Geschriebene so lese, dann ist das bereits alles ein bisschen verrutscht in der Erinnerung.
Es ist ein bisschen der Bericht von einem Fall in ein tiefes Loch. Von der Zeit da unten und dem seltsamen Weg nach oben – auf den ich mich ja erst nicht einlassen wollte. Nun bin ich oben und die Sonne scheint. Hinter mir wächst an der Stelle wo einst das Loch war grünes Gras. Ich sehe die Stelle und werde Sie immer sehen können, aber ich bin oben angekommen und keine Zehn Pferde kriegen mich da wieder runter!

Unsere Probleme haben sich drastisch verschoben. Welche Milch verträgt der Kleine, wie organisieren wir die Erziehung von zwei Kindern als berufstätige Eltern – das Haus will schließlich bezahlt werden – und die Kindergartenzeiten in der Provinz sind nicht lustig! Wir müssen uns mit anderen Eltern auseinandersetzen die nicht in einem Loch gesessen haben – obwohl man annehmen könnte, sie säßen in einem.

Darf ein Kind mit 3,5 Jahren fernsehen – und wie viel? Reicht der Sandmann da aus? Egal. Madame hat bestimmt 70 Bücher und wir haben beschlossen dass der Sandmann reicht. Alles andere kommt eh früh genug. Der kleine Mann dagegen wächst dafür mit dem Sandmann auf. Aber das ist wohl so.

Alles keine Probleme derer, die sich in einem tiefen Loch sehen und die auch sicherlich keinen Bock haben auf einer Seite für ungewollte Kinderlosigkeit die Probleme “junger” Eltern zu lesen. (jung… hahaha…)

Zumindest hätte ich damals ordentlich gekotzt.

(Der junge Mann kriegt gerade erstmal Tante Heinzens legendären Karotten/Kartoffelpapp und ich hoffe er demonstriert nicht wieder wie gut er prusten kann…. natürlich drischt er unter den Löffel – ist ja schließlich mein Sohn – und das Orange der Karotten passt gut zu Madames rotem Wachsmalstiftgekitzel auf der ansonsten weißen Wand…)

Hier zu sein war gut. Viele Tipps waren gut. Auch die Zusprüche aus dem Off. Einen Platz zum Abkotzen zu haben ist gut.
…..boah….. wieso fliegen Möhren nach hinten wenn sie nach vorn ausgespuckt werden…..?

Klar, es gibt Momente wo man ins Grübeln kommt. Madames Wutausbrüche in Horrorfilmqualität, oder unzufriedene Kinder im Auto. Der eine schreit und kann nicht reden, die andere könnte reden, schreit aber lieber. Und das auf der Autobahn und weit und breit kein Parkplatz. Ein toller Kinofilm? Wir haben auf SmartTV umgestellt. Ein nettes Konzert? Benötigt lange Vorplanung – zumal der kleine Mann außer Mama und Papa und Madame niemanden an sich heran lässt – auch keine Oma.
Aber unterm Strich haben wir die Probleme einige Jahre. Dann nicht mehr und danach kommen die beiden hoffentlich mal mit ins Kino oder zum abrocken.

Ich kann meinen Geschlechtsgenossen/den Partnerinnen derselben den Schritt nur empfehlen. Hier zu schreiben. Oder woanders. Aber schreiben hilft. Und den Deal zu machen. Schlussendlich muss es aber jede(r) selbst wissen. Uns hat es geholfen. Wir wissen noch wie es war ohne Kinder, aber vorstellen können wir uns ein Leben ohne die beiden nicht mehr.

Zum Thema dieser Seite kann ich nun nicht mehr viel beitragen. Ich muss den Admin noch fragen ob und wie ich einen Abzug bekommen kann. Vielleicht vererbt man das? Oder schreibt ein Buch?
However, einen Abzug des Blogs zu haben wäre schön!

Ich verabschiede mich hier, wünsche allen alles Gute und dicke Nerven – und aus Fortunas Horn die größtmögliche Menge Glück damit es auch euch so gut ergeht wie uns.

Tschüss,
T.

Freitag, 3 August 2012

Passwort für interessierte Mitleser gibt es auf Antrag hier.

Interessierte Mitleser sind z.B. Frauen, die sich schon jahrelang mit mir zusammen hier herumtreiben und in sieben Jahren mindestens einen vielleicht sogar netten Kommentar hinterlassen haben.  Oder im Forum total aktiv sind. Die kriegen das Passwort auch, wenn Sie möchten. Oder auch Herrschaften, die sich nett bei mir vorstellen.

:-)

Ich hoffe, alle diejenigen, die sich in den letzten Wochen gemeldet haben, hat mein PW erreicht. Ansonsten bitte nochmal melden…

Signal aus dem Off

Dienstag, 19 August 2014

Moin.
Es gibt uns noch. Uns drei plus eins. Im Jahre des Herrn 2012/2013 haben wir uns nämlich überlegt, dass es für Madam ganz schon doof ist wenn sie als Einzelkind aufwächst und es viel schöner ist, wenn man später sagen kann: Das ist mein Bruder/meine Schwester.
Ich weiß, Fortuna hatte ja schon eine ordentliche Schüppe vom Glück bei uns abgeladen. Nach all dem Theater fanden und finden wir das aber auch vollkommen okay. Aber Glück ist schick! Und wenn man ein bisschen was davon bekommen hat, dann wird man gierig und möchte mehr. So hatten wir denn das Glück, dass Essen noch etwas von dem guten Zeug am Start hatte, das uns unsere Madam beschert hat und Tante Heinz war mehr als willig. Doc Molle hatte ja bewiesen dass er es drauf hat und so haben wir das Prozedere erneut gestartet.
Ich kürze hier drastisch ab, kann aber mit Fug und Recht behaupten, dass quasi mit dem allerletzten Rest vom Spendersüppchen dann unser Sohnemann gezeugt wurde.
Zack.
Sack zu.

Unnötig eigentlich – aber dem Ort des Blogs sei genüge getan – es ist MEIN SOHN!!!

HA!!

Ein Arbeitskollege türkischer Herkunft sagte dazu, des Deutschen Traum sei ja nun erfüllt: Tochter und Sohn. Ich habe geantwortet dass ich lieber noch eine Tochter gehabt hätte. Mittlerweile ist mir das aber vollkommen wumpe, denn den Burschen möchte ich nicht missen. Ok, er schreit deutlich mehr und dramatischer als Madam. Aber er ist ein cooler Bruder. Was auch sonst? Wenn er Frank Zappa hört (schön leise im Auto) dann singt er mit – soweit ein Kind von drei Monaten singen kann. Öhöhöhahehehe!
Mein Sohn!!!
..stolzgeschwellteBrustundTontieferÜberzeugung..

Also:
Uns geht es gut. Wir haben nun zwei Kinder hier am Start die uns mächtig auf Trab halten. Tante Heinz ist immer noch selbstständig, ich immer noch angestellt – mache derzeit aber wieder ein Jahr Elternzeit mit 20 Wochenstunden Arbeitszeit beim Chef, Madame ist heute das erste mal im Kindergarten, unser Wäschetrockner wurde eben Gottseiesgedankt repariert und mein Sohn möchte nun Aufmerksamkeit, was mich ganz klar am Schreiben hindert.
Ansonsten ist natürlich viel passiert, aber wie gesagt, Papa TPunkt muss und will ein bisschen Gugudada beim Sohnemann machen.

T.

PS:
An alle unschlüssigen Männer:
Machen! Es lohnt sich!! Außer mir/euch interessiert sich keiner dafür woher Madame und Monsieur kommen. Und damit kann ich gut leben. Und nein, sie sehen mir nicht ähnlich. Aber ganz im Ernst? Drauf geschissen!!! (sorry sorry sorry – böses Wort)

Geschützt: So.

Sonntag, 1 September 2013

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Geschützt: So.

Montag, 19 August 2013

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Geschützt: ….

Mittwoch, 13 März 2013

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Geschützt: Also…

Samstag, 27 Oktober 2012

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Geschützt: Weiter im Text.

Mittwoch, 10 Oktober 2012

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Geschützt: Shitstorm, der Treck nach Westen, Friede – Freude – Eierkuchen

Montag, 27 August 2012

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Geschützt: Thema 2

Sonntag, 5 August 2012

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Geschützt: So. Weiter im Text.

Samstag, 4 August 2012

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