Archive for the 'Lyrik & Musik' Category

Niemals

Für unsere beiden Sternenkinder

Niemals

Niemals werden wir Dein Herzchen im US schlagen sehen!
Niemals werden wir Deine zarten Tritte im Bauch spüren!
Niemals werden wir Dich wachsen sehen!
Niemals werden wir Dich in dieser Welt begrüßen!
Niemals werden wir Dein Gesicht sehen!
Niemals werden wir Dein Lachen sehen!
Niemals werden wir Deine Fingerchen berühren!
Niemals werden wir Deine Windeln wechseln!
Niemals werden wir Deine Füßchen strampeln sehen!
Niemals werden wir Deine Nächte bewachen!
Niemals werden wir Deine kindliche Unbeschwertheit geniessen!
Niemals werden wir Dein verschmitzes Gesicht beim Unfug machen erleben!
Niemals werden wir Deine ersten Schritte sehen!
Niemals werden wir Deine ersten Worte hören!
Niemals werden wir Dich Mama und Papa sagen hören!
Niemals werden wir Deinen ersten Zahn sehen!
Niemals werden wir Dich in den Kindergarten gehen sehen!
Niemals werden wir Dich stolz die Schultüte tragen sehen!
Neimals werden wir Dich trösten dürfen weil Du traurig bist!
Niemals werden wir Dich verliebt sehen!
Niemals werden wir Dich heiraten sehen!
Niemals werden wir Dich sagen hören, Mama und Papa, ihr werdet Großeltern!
Niemals werden wir Dich vergessen!

(Verfasser Schweden, 09.Oktober 2008 )

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 9. Oktober 2008 |4 Kommentare »

Spuren im Sand


Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
“Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?”

Da antwortete er:
“Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.”

(Originalfassung des Gedichts Footprints © 1964 Margaret Fishback Powers.
Deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand © 1996 Brunnen Verlag, Gießen.)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 6. Oktober 2008 |Keine Kommentare »

Dein Weg ist einsam

Dein Weg ist einsam

Carlotta:
Kind aus der Dunkelheit,
treibend durch Raum und Zeit,
dein Weg ist einsam.
Lern, im Dunkeln ihn zu finden!

Wer schweigt und spricht mit dir,
wer teilt sein Licht mit dir?

Dein Weg ist einsam.
Lern, an dich allein zu glauben.

Von der Hand, die deine berührt,
darfst du niemals träumen.
Dein Her bleibt dein.
Es schlägt für sich allein.

Drum tanz mit der Einsamkeit,
Kind aus der Dunkelheit!
Dein Weg ist einsam.

Lerne dabei,
gerne allein zu sein!
Dein Weg ist einsam.
Lieb diesen Weg!
Leb diesen Weg allein.

(aus dem Musical Phantom der Oper)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 2. September 2008 |Keine Kommentare »

Gold von den Sternen

Ich war heute zum Kampfshopping bei SOM….es hätte noch mehr werden können….aber ich habe mich zurück gehalten…irgendwie wie muss ich ja verkraften, das es im Mai keine Eisbank geben wird! Mr. Zahn ist leider dazwischen gekommen….

Gold von den Sternen

Baronin von Waldstätten:

Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen…
Es war einmal ein König
der lebte mit seinem Sohn
in einem Schloss
das lag in einem Zaubergarten
Und weil der König alt
und von der Welt enttäuscht war
war die Mauer sehr hoch
und das Tod immer zugesperrt
Es gibt, sprach der König
keinen besseren Ort
Doch die Sehnsucht
sprach zum Prinzen:
Du musst hier fort!

Manchmal nachts fält Gold von den Sternen
Du kannst es finden
da draussen, wo noch keiner war
Sein heisst Werden, Leben heisst Lernen
Wenn du das Gold von den Sternen suchst
mustt du allein hinaus in die Gefahr

Da draussen wirst du scheitern
sprach der Vater zum Sohn
Genau wie ich
Drum bleib
in unserm Zaubergarten!
Ich geb dir Sicherheit
Nur um dich zu beschützen
ist die Mauer so hoch
und das Tor immer zugesperrt
Die Liebe des Königs
sprach aus jedem Wort
Doch die Sehnsucht
sprach zum Prinzen:
Du musst hier fort!

Am Rand der Welt fällt Gold von den Sternen
Und wer es findet
erreicht, war unerreichbar war
Sein heisst Werden, Leben heisst Lernen
Wenn du das Gold von den Sternen suchst
must du allein hinaus in die Gefahr

Lieben heisst manchmal loslassen können
Lieben heisst manchmal vom Geliebten sich trennen
Lieben heisst, nich nach dem eignen Glück fragen
Lieben heisst unter Tränen zu sagen:

Weit von hier fällt Gold von den Sternen
Du kannst es finden
da draussen, wo noch keiner war
Sein heisst Werden, Leben heisst Lernen
Wenn du das Gold von den Sternen suchst
musst du fort von Zuhaus
und nur auf dich gestellt
allein hinaus in die Welt voll Gefahr
In die Welt
voll Gefahr

(aus dem Musical Mozart)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 5. April 2008 |5 Kommentare »

Steh auf, wenn Du am Boden bist

Steh auf, wenn Du am Boden bist

Wenn du mit dir am Ende bist
und du einfach nicht weiter willst,
weil du dich nur noch fragst
warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll.

Halt durch, auch wenn du allein bist!
Halt durch, schmeiß jetzt nicht alles hin!
Halt durch, und irgendwann wirst du verstehen,
dass es jedem einmal so geht.

Und wenn ein Sturm dich in die Knie zwingt,
halt dein Gesicht einfach gegen den Wind.
Egal, wie dunkel die Wolken über dir sind,
sie werden irgendwann vorüberziehn.

Steh auf, wenn du am Boden bist!
Steh auf, auch wenn du unten liegst!
Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!

Es ist schwer, seinen Weg nicht zu verliern,
und bei den Regeln und Gesetzen hier
ohne Verrat ein Leben zu führn,
das man selber noch respektiert.

Auch wenn die Zeichen gerade alle gegen dich stehn
und niemand auf dich wetten will,
du brauchst hier keinem irgendeinen Beweis zu bringen,
es sei denn es ist für dich selbst!

Steh auf, wenn du am Boden bist!
Steh auf, auch wenn du unten liegst!
Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!

Nur keine Panik, so schlimm wird es nicht!
Mehr als deinen Kopf reißt man dir nicht weg!
Komm und sieh nach vorn!

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 6. Oktober 2007 |Keine Kommentare »

Der Mond, der Kühlschrank und ich

Der Mond, der Kühlschrank und ich

Letzte Nacht hat mich der Mond gefragt,
ob ich glücklich bin.
Als ob man dazu mal kurz was sagen kann,
als ob’s so einfach ist.
Ich hab’ ihn ganz cool ignoriert
und die Sterne angeschaut,
aber irgendwie hat mir der Mond da schon
die Stimmung voll versaut.

Ich wollt’ nur träumen und einfach so dastehen,
doch dann musste ich vor Hunger in die Küche gehen.
Da hat der Kühlschrank mich dann prompt gefragt,
ob ich glücklich bin.
Ich dachte “Mann oh Mann,
was ist denn jetzt hier los?
Jetzt fängt der Kühlschrank auch noch an,
mich zu fragen, wie’s mit mir aussieht
und meinem Seelenzustand.”

Dafür gibt es keine Antwort in zwei Sätzen,
da muss man viel zu viel erklären.
Das wär ja wirklich auch zu blöde,
wenn solche Sachen simpel wären.

Der Mond ist wirklich primitiv;
das hätt’ ich nie von ihm gedacht.
Das kommt davon, wenn man die ganze Zeit
immer nur dasselbe macht!
Als ob der Mond sich dafür interessiert,
ob mein Leben glücklich ist.
Ich hab ihn einfach ignoriert
und sein freundliches Scheiss-Gesicht.

Denn ich habe keine Antwort in zwei Sätzen,
da muss man viel zu viel erklären.
Das wär ja wirklich auch zu blöde,
wenn solche Sachen simpel wären!

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 6. Oktober 2007 |Keine Kommentare »

Kein geteiltes Leid

Kein geteiltes Leid

Wann ging die Zärtlichkeit dahin?

Hat uns’re Ehe einen Sinn?

Es heisst, das alle heilt.

Wenn man sein Leiden teilt.

Doch Einsamkeit zu zweit

ist kein geteiltes Leid.

Der Sturm des Lebens heult und tost

wir alle suchen Halt und Trost.

Wie gut, wann man sich dann

an jemand wenden kann.

doch uns’re Traurigkeit

ist kein geteiltes Leid.

Du und ich, jeder ist nur auf sich gestellt.

Ganz gleich, was man sich einmal schwor.

Jeder lebt im fahlen Licht seiner eig’nen Welt.

Und der and’re dringt dahin nie vor.

Du und ich, jeder folgt nur seinem eig’nen Stern .

Auch wenn dieser Stern nicht mehr strahlt.

Warum sind wir uns so unendlich fern?

Ist das der Preis den man bezahlt?

Schliess nicht die Tür.

Wenn Dich nicht ab von mir.

Bleib bei mir!!

Die Einsamkeit zu zweit

ist niemals ein geteiltes Leid.

( aus dem Musical Drei Muskettiere)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 16. Mai 2007 |2 Kommentare »

Lottolos

Es gab heute mal wieder eine Nachfrage im Forum zum Thema christlicher Glaube und die liebe Tigerin hat da eine Sache angesprochen, die ich echt klasse finde, das kannte ich nicht. Auch wenn es ein Witz ist….es hat soviel Wahrheit!! Und läßt sich gut auf die Kinderwunschbehandlung beziehen, besser geht es nicht!!
Ein jüdischen Witz von Joschele, der ständig darüber jammert, dass er nie im Lotto gewinnt? Irgendwann wird es dem Schöpfer zu bunt und eine sonore Stimme ertönt: “Joschele, gib mir eine Chance – kauf Dir ein Los!!!”

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 25. März 2007 |Keine Kommentare »

Sind die Sterne gegen uns?

Sind die Sterne gegen uns?

AIDA:
Es ist aus, wir beide dürfen uns nie wieder sehn.
Das zu sagen bin ich hier, und dann, dann muss ich gehn.
Wir stellen tausend Fragen, doch das Herz wird nie verstehn.
Und denkst du an mich irgendwann nach langer, langer Zeit,
dann ist selbst dieser Schmerz ein Stück Vergangenheit.

RADAMES:
Was ich für dich fühle, bleibt, was ich auch immer tu.
Ich werd weiterleben, weiß ich auch nicht wozu.
Ich werd bis zum letzten Tag mich fragen: Wo bist du?
Wollten wir nicht glücklich sein ein ganzes Leben lang?
Welches Schicksal hat uns zwei verdammt zum Untergang?

Sind die Sterne gegen uns?
Lässt der Himmel uns allein?
Zahlen wir für ein Verbrechen,
das die Götter nicht verzeihn?
Oder ist das nur ein Spiel
Von einer bösen Macht:
Wir sahn das Paradies vor uns,
und stürzten in die Nacht.

AIDA:
Es ist sinnlos sich zu wehren, was geschehn muss, muss geschehn.
Jeder Weg ist uns versperrt, wohin wir uns auch drehn.

RADAMES:
Alles, was ich will bist du — doch dich darf ich nicht sehn
Manchmal wünsch ich mir beinah, ich hätte nie gespürt
Wie tief Liebe gehen kann,

AIDA & RADAMES

Aus der kein Ausweg führt.

AIDA:
Sind die Sterne gegen uns?
Lässt der Himmel uns allein?
Zahlen wir für ein Verbrechen,
das die Götter nicht verzeihn?

AIDA & RADAMES
Oder ist das nur das Spiel
Von einer bösen Macht:
Wir sahn das Paradies vor uns,
und stürzten in die Nacht.

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 15. Januar 2007 |Keine Kommentare »

Ich will Dich lieben…

Ich will Dich lieben

Ich will Dich lieben, mit Dir durch’s Leben geh’n,
will gute und schlechte Tage mit Dir seh’n,
will bei Dir seinin Freude und stärken Dich im Leid,
will Dich lieben, wenn Du alterst mit der Zeit.
Will ein Teil sein, von Dir und Dich doch lassen frei,
will mich binden an Dich und doch los sein dabei,
will die Kinder lieben, die Gott uns schenken mag,
mit Dir Sorge tragen für jeden neuen Tag.
Ich will Dich lieben mit allen Fehlern die Du hast,
will Dich so wie Du bist, Dich nicht machen wie es mir passt,
will Dich lieben, auch wenn ich Dich nicht verstehe,
will Dir ganz vertrauen auch wenn ich Dich nicht seh.
Ich will Dich lieben, alle Tage, die ich hab’,
will mit Dir Gott suchen, der uns die Liebe gab
und wenn am Ende des Wegs unsere Leben vergeh’n,
will ich glauben, Dich bei Gott wiederzusehen’n
Ich will Dich lieben,
will mir Dir durchs Leben gehen…
*amor* *amor*

(Text und Musik sind von Dietmar Fischenich)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 15. Oktober 2006 |Keine Kommentare »