Archive for the 'Lyrik & Musik' Category

Vergiss es nie….

Vergiss es nie:

Dass du lebst war keine eigene Idee,
und dass du atmest, kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie: Dass du lebst war eines anderen Idee,
und dass du atmest, sein Geschenk an Dich !

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,
keine Laune der Natur !
Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du, das ist der Clou, ja der Clou, ja Du bist Du.

Vergiss es nie: Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,
und niemand lächelt, so wie du`s grad tust !
Vergiss es nie: Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weisst, gewusst.

Vergiss es nie: Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,
und solche Augen hast alleine Du.
Vergiss es nie: Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld !
Denn du kannst leben, niemand lebt so, wie Du.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,
keine Laune der Natur !
Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du, das ist der Clou, ja der Clou, ja Du bist Du.

(Jürgen Werth)

Ich mag dieses Lied seit dem ich es kurz nach Beginn unseres aktiven Kinderwunsch gehört habe….bei uns in der Kirche…von unserem Chor…und jedes Mal treib es mir die Tränen in die Augen. Ich weiss nicht warum es mir gerade heute in den Sinn kommt. Ich bin eh so sentimental. Der Gedanke das bald das Zwetschgenkind das Licht der Welt erblickt, berüht mich. Ich wünsche Anette und der Zwetschge wunderschöne Anfangstag…einfach..weil wir so viel gemeinsam haben. Fast am selben Tag Geburtstag, ein ähnliches Wunder erlebt….wer hält schon einen positiven Test in Händen, wenn sie d

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 12. Oktober 2009 |Keine Kommentare »

Ein perfektes Leben/Ich lebe nur weil es Dich gibt

MINA
Mein größter Traum
Soll heute in Erfüllung gehn
Und doch, und doch
Verhallt in mir die Stimme noch
Nur weg von hier

Ein braver Mann
Ich lieb ihn so, wie er mich liebt
Doch nein, doch nein
Der Traum zerbricht
Statt hellem Schein, nur dumpfes Licht

DRACULA
Ich bin da, weil du mich liebst
Denk daran in dieser Stunde
Eh du eins wirst mit dem Mann
Der dich nie für sich gewann
Er wird die Tiefe deiner Seele nie verstehn
Nie selbst erreichen
Ich bin da, weil du mich liebst
Nur für dich bin ich am Leben
Jede Sehnsucht tief in dir
Findest du allein in mir
Wirf dich nicht weg
An diesen ahnungslosen Mann
Und seinesgleichen

Du hast mich ohne es zu wolln
Zu einem anderen gemacht
Wie sehr dein Wesen mich betört,
das hätt ich nie gedacht
Ich bin nur da, weil du mich liebst
Mit dir gewinn ich jede Schlacht
Vertrau mir bis ans Ende aller Zeit,
wir gehen gemeinsam durch die Nacht

MINA
Wie kann es nur sein,
dass ich so fühle wie ich fühl?
Wie kann ich nur schwanken zwischen Liebe und Kalkül?
Etwas in mir sehnt sich nach der Treue, die ich schwor
Etwas in mir fürchtet sich davor.

Mein größter Traum (Einsam durch die Nacht)
Soll heute in Erfüllung gehn
Und doch und doch (Trägt der Wind)
Ich merk an mir
Ich weiß nicht wo ich hingehör (Dunkle Wolken)
Ich lebe den großen Traum
Und doch und doch und doch

DRACULA
Du bist mein Glück, mein reines Glück
Du zeigst mir einen Weg, den ich nicht sah
Und lieben heißt, bereit zu stehn
Nun, ich bin da
Du hast mich ohne es zu wolln
Zu einem anderen gemacht
Wie sehr dein Wesen mich betört,
das hätt ich nie gedacht

MINA; DRACULA
Ich bin nur da, weil du mich liebst
Mit dir gewinn ich jede Schlacht

MINA; JONATHAN; DRACULA
Vertrau mir bis ans Ende aller Zeit,

MINA; DRACULA
wir gehen gemeinsam durch die Nacht

(aus dem Musical Dracula mit dem Uli und dem Goldkehlchen *g*)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 5. Mai 2009 |Keine Kommentare »

Geschützt: Blind vom Licht der vielen Kerzen

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Eingeordnet in:Gedanken & Gefühle, Lyrik & Musik |am 7. Februar 2009 |Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.

Beistand

Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede.
Ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weisst den Weg für mich.

(Dietrich Bonhoeffer)

Und wieder bitte ich mit diesem Gebet, wie schon vor einiger Zeit um Kraft für das was vor mir liegt.
Ich hoffe sehr, das Gott den Weg kennt und das er mir die Kraft gibt für diesen Weg.
Und für die, die einen Platz in meinem Herzen haben

Eingeordnet in:Gedanken & Gefühle, Lyrik & Musik |am 5. Februar 2009 |Keine Kommentare »

Als das Meer verschwand

An einem Tag in einer Stadt am Ende der Welt kam die Ebbe,
aber die Flut kam nicht. Das Meer war einfach ohne jede
Vorwarnung verschwunden. Zu Anfang waren die Menschen nur
ein wenig verwirrt, sie machten einfach weiter mit ihrem Tratsch
und Streit über immer dieselben Dinge.

Aber bald machte sich in der Stadt ein Schweigen breit. Vor den
Augen der Menschen entstand eine Wüste von unglaublichen
Ausmaßen.
Es vergingen Wochen. Und noch immer gab es kein Zeichen vom
Meer. Die Menschen begannen sich Sorgen zu machen. Dann
wurde beschlossen, eine kleine Gruppe loszuschicken in der
Hoffnung, das Meer zurück zu bringen.

Als die Tage vergingen, machten sich immer mehr Menschen
auf die Suche. Die Menschen suchten überall, aber der Ozean
war spurlos verschwunden.
Das ruhige Land, das früher so reich gewesen war, war hart und
erbarmunglos geworden. Dann tauchte am Horizont eine
Silhouette auf. Die Menschen glaubten durch die flirrende Luft,
brechende Wellen herannahen zu sehen.

Eine Wogge der Vorfreude ging durch die Stadt als man ungeduldig
beobachtete wie der Ozean zurückkehrte. Doch als das Wasser
sich näherte, veränderte und verschobe sich sein Aussehen. Was
ausgesehen hatte wie eine Welle, die sich brach, das waren in
Wahrheit wilde Pferde. Wohin sie auch blickten, sie sahen Pferde,
die näher und näher kamen. Aus ihrer Vorfreude wurde Furcht.
Aus ihrer Furcht wurde Panik.

Nichts schien diesen Vormarsch aufhalten zu können, der ebenso
wie das Verschwinden des Ozeans ohne Vorwarnung kam. Aber
nicht einen Moment lang hörten die Menschen auf, sich die Frage
zu stellen, warum der Ozean überhaupt verschwunden war.

Die Menschen hatten nur die eine Wahl. Sie mussten darauf
vertrauen, dass die Pferde sie zum Meer zurück führen würden.
Ohne Zügel, ohne Sattel ritten sie auf den Pferden über das
verödete Land. Der Ozean jedoch war für immer verschwunden.
Und die Menschen beieinander und doch allein, mussten sich
einander und ihrem Verlust stellen.

Sie schufen sich ein Zuhause in ihrer neuen Umgebung. Einer
Umgebung, die sich für immer verändert hatte. Sie lernten, an
dem Ort zu leben, den der Ozean zurück gelassen hatte,
obwohl er in ihren Träumen fortbestand.

(Verfasser mir unbekannt)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 29. Januar 2009 |2 Kommentare »

Seelen wachsen

Ammonite hat diese Geschichte ihre Tochter Alia gewidmet, die leider am 18.Juni 2008 zu den Sternen gereist ist.
Das erste Mal habe ich diese Geschichte von ihr gelesen, als mein drittes Kind ein Engel geworden ist. Es hat mir und gibt mir viel Kraft. Liebe Ammonite, ich danke Dir das ich es hier einstellen darf.

Seelen wachsen

Franziska holte an diesem Tag Katja erst am Nachmittag vom Kindergarten ab, da es der Wochentag war, an dem sie länger arbeiten musste. Ganz ungewöhnlich war Katja sehr still und plapperte nicht ohne Pause über die Erlebnisse ihres Tages. War sie etwa krank? Aber ihre Hand hatte normale Temperatur… Nun ja, mal abwarten.
Sie waren schon eine ganze Weile zuhause, als Katja sich an Franziska kuschelte und sagte: “Du, Mama, Thorben hat heute erzählt, dass sie ein Baby kriegen.”
“Freut er sich darüber? Oder findet er das komisch?”
“Er freut sich schon…”
“Und was macht dir dabei Sorgen?”
“Malin hat erzählt, dass ihre große Schwester im Bauch von ihrer Mami gestorben ist. — Stirbt Thorbens Geschwisterchen auch?”
“Das kann niemand vorher wissen. Manchmal ist es so, dass ein Baby sehr früh gehen muss. Aber wir hoffen für Thorben und seine Eltern, dass ihr neues Baby bei ihnen bleiben kann.”
“Und warum gehen manche so früh?”
“Hmm. Du weißt doch, dass unsere Körper ganz unterschiedlich wachsen? Leander ist genauso alt wie du, aber vor einem Jahr war er viel kleiner als du und nun ist er ein Stückchen größer. Ihr werdet beide noch viel wachsen und jetzt kann man noch nicht sagen, wie groß ihr genau werdet. Denn die Menschen hören auch unterschiedlich auf zu wachsen. Manche werden so groß wie dein Papa, andere bleiben kleiner, so wie ich. Wenn wir erwachsen sind, hören wir auf zu wachsen. Und mit der Seele ist es ähnlich. Jede Seele fängt ganz klein an und dann wächst sie. Und wenn die Seele ausgewachsen ist, dann geht sie zurück zu Gott, von wo wir alle gekommen sind, und dort hat sie es sehr gut und passt auch auf ihre Familie, die noch hier ist, auf. Manche Seelen wachsen sehr langsam und haben ihre endgültige Größe erst erreicht, wenn sie noch viel älter als die Ur-Oma sind. Manche wachsen so schnell, dass sie wieder zurück zu Gott gehen dürfen, wenn ihre Körper noch ganz klein sind; vielleicht sogar so klein, dass wir von außen noch nicht einmal sehen können, dass sie im Bauch von einer Frau wachsen. Wenn eine Seele bei Gott ist, dann ist das so, als wenn sie in einem anderen Zimmer ist, aber die Tür ist verschlossen. Wir können diese Seele weder sehen noch anfassen. Trotzdem wissen wir, dass es sie gibt und es ihr gut geht. Wenn wir in unserer Seele ganz, ganz leise werden, dann können wir sie aber vielleicht hören.”
“Aber …”
“Ja?”
“Aber Malin sagt, ihre Eltern sind immer wieder ganz traurig, dass ihre Schwester nicht da ist.”
“Natürlich, sind sie immer wieder traurig. Denn auch wenn sie wissen, dass es ihrer großen Tochter gut geht, so vermissen sie sie doch sehr, weil sie sie eben nicht im Arm halten können, so wie ich dich jetzt halte. Verstehst du das? Wenn ein Mensch, egal ob ein Baby oder ein älterer Mensch stirbt, dann ist das sowohl traurig als auch gut.”
“Ich glaube schon. Ich hab Hunger, wann essen wir?”

M.R. Buch, Bracht am 01.01.2009 – In liebendem Gedenken an Alia Guiomar (18.06.2008 )

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 16. Januar 2009 |3 Kommentare »

Traurigkeit & Hoffnung

Folgende Geschichte habe ich gestern von Annika geschickt bekommen, danke noch mal *bussi*
Ich habe diese schon mal gelesen, aber immer wieder finde ich sie sehr schön.

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: “Wer bist du?” Zwei fast leblose Augen blickten müde auf.

“Ich? Ich bin die Traurigkeit”, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. “Ach, die Traurigkeit!” rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. “Du kennst mich?” fragte die Traurigkeit misstrauisch. “Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.” “Ja, aber…” argwöhnte die Traurigkeit, “warum flüchtest du den nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?”

“Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?” “Ich…ich bin traurig”, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. Traurig bist du also”, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf, “erzähl mir doch, was dich so bedrückt.”

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. “Ach weißt du”, begann sie zögernd und äußerst verwundert, “es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.” Die Traurigkeit schluckte schwer.

“Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: man muss sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.

” “Oh, ja”, bestätigte die alte Frau, “solche Menschen sind mit schon oft begegnet.” Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. “Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.

Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.” Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

“Weine nur, Traurigkeit”, flüsterte sie liebevoll, “ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern: Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt. Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin. “Aber … aber … wer bist eigentlich du?”

“Ich?” sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. “Ich bin die Hoffnung.”

(Verfasser mir unbekannt)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 2. Januar 2009 |1 Ein Kommentar »

Das Jahr geht zu Ende…..

Lebendiger Gott,
in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede.
Ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weisst den Weg für mich.
(Dietrich Bonhoeffer)

Ich hoffe sehr das Gott mir auch aus dieser Krise hilft und mir irgendwann den Grund für diesen Weg zeigen wird. Momentan ist es weiterhin unfassbar, ungegreiflich, zu schnell ist das alles gegangen. Gerade noch glücklich und Minuten später ein Platzen der Träume. Ich weiss nicht, wie viel ich noch ertragen kann, aber ich weiss, das ich noch nicht aufgeben möchte. Aber ich weiss auch, das mich diese Stunden verändert haben, nachhaltig. Für immer. Ich bin nicht mehr dieselbe. Aber ich hoffe, das ich einige neue Dinge mit in das neue Jahr nehmen kann. Das würde mich freuen!!

Danke für alle die lieben Menschen die mir in diesem Blog zur Seite gestanden haben, die für mich zu Engel in der Not geworden sind. Die mit mir gelacht, geweint, gehofft und gebangt haben. Ohne Euch wäre dieser Weg kaum zu gehen!!

Eingeordnet in:Gedanken & Gefühle, Lyrik & Musik |am 31. Dezember 2008 |1 Ein Kommentar »

Lücke

Jetzt bist Du fort und ich kann Dich nicht mehr spüren.
Du bist an einem anderen Ort. In Gottes Ewigkeit.
So lange Zeit bist Du fort schon und doch bist Du mir immer noch nah.
Es ist als wenn es gestern war als wir gemeinsam die Zeit verbrachten.
Wir haben nicht viele Worte verfand, wir waren Seelenverwandt.
Du hast eine Lücke in meinem Leben hinterlassen.
Die Zeit hat diese Lücke nicht geschlossen.
Sie ist immer noch da. Sie hat sich verändert.
Doch sie ist da und sie wird immer bleiben.

Du fehlst mir, jeden Tag ein kleines Stück und heute ganz besonders!!
Ich habe Dich lieb, Opa.

(23.November 2008 )

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 23. November 2008 |Keine Kommentare »

Von guten Mächten

Danke liebe K.
Für einen wunderschönen und sehr emotionalen Morgen.
Ich werde das nie vergessen.

Von guten Mächten

Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Von guten Mächten treu und still umgeben
behütet und getröstet wunderbar, –
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr;

noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern,
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll´n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

(Dietrich Bonhoeffer)

Eingeordnet in:Lyrik & Musik |am 19. Oktober 2008 |2 Kommentare »