Lücke

Jetzt bist Du fort und ich kann Dich nicht mehr spüren.
Du bist an einem anderen Ort. In Gottes Ewigkeit.
So lange Zeit bist Du fort schon und doch bist Du mir immer noch nah.
Es ist als wenn es gestern war als wir gemeinsam die Zeit verbrachten.
Wir haben nicht viele Worte verfand, wir waren Seelenverwandt.
Du hast eine Lücke in meinem Leben hinterlassen.
Die Zeit hat diese Lücke nicht geschlossen.
Sie ist immer noch da. Sie hat sich verändert.
Doch sie ist da und sie wird immer bleiben.

Du fehlst mir, jeden Tag ein kleines Stück und heute ganz besonders!!
Ich habe Dich lieb, Opa.

(23.November 2008 )

erstellt in Texte & Lieder am 23 November 2008 um 00:24 von Schweden|keine Kommentare

Ducken kann im Hause Schweden immer noch keiner

Frau iri hat ja mal gesagt, ich soll mich ducken wen wir mal Mist geflogen kommt.
Kann ich aber nicht…und der Schwedenmann auch nicht. *heul*

Gestern Mittag bin ich nach einer anstrengenden Woche auf den Weg nach Hause gemacht und ein paar Minuten vorher war wurde der HBF wegen Sturmschäden gesperrt. Toll, dann konnte ich zwanig Minuten in kaltem Wetter warten. Und danach in den überfüllten Bus. Ich bin aber dann doch irgendwann glücklich zu Hause gewesen, dann noch mal fix zwei Termine gehabt.
Bei dem Abendtermin habe ich dann auf einen Schlag vier Kinder bekommen. *lollol* Leider nur zeitweise für ein Theaterstück.

Und abends dann der Hammer, der Schwedenmann kommt vom Training und hatte einen Autounfall. Ihm ist an einer roten Ampel jemand hinten drauf gefahren. Zum Glück ist ihm nichts passiert!!! Aber erschrocken habe ich mich doch sehr, auch heute noch bin ich total erschrocken. Der Wagen sieht so erstmal nicht ganz so schlimm aus, aber hinter der Stoßstange könnte sich noch einiges verbergen. Das wird Dienstag geschaut.

Irgendwie ist echt der Wurm drin, aber ist ja klar, wir befinden uns in Spielvorbereitung. Wie passend das Zeitz bei der Nationalmannschaft nicht mehr dabei ist und Kraus sich heute in Nordhorn verletzt hat. Hoffe ja mal nicht, das es ein schlechts Omen ist. Mittwoch und Donnerstag hätte ich beinah Progynova vergessen zu nehmen…..*pfeifen*

erstellt in Schwedische Schreibecke am 22 November 2008 um 22:03 von Schweden|keine Kommentare

Zeitz & Kraus wollen nach Schweden

Gestern war der 29.ZT und am Nachmittag trudelte Tante Mens ein. Kurzer *telefon* im Unikid, aber leider bei Dr. House alles voll.Dann habe ich mich entschlossen die Besichtigung durch die Gang machen zu lassen. Dr. Cameron kannte ich schon von einer Blutabnahme. Sie war auch sehr nett, gut den Us bekommt Dr. House besser hin. Ich finde sie ist zu vorsichtig.

Alles bombig, dann noch den Bericht von der OP und der Pathologie abgegeben, den hat der Schwedenmann gestern geholt und lauter Kauderwelsch drin und ich finde da sind mehr als 3 mm von meinem Eierstock verschwunden….. *heul* ….0,9 x 0,5 x 0,4 cm sind doch größer…oder spinne ich jetzt. *crasy* und natürlich reichlich Latein das ich nicht ganz verstehe.

Ab heute gibt es dann wieder kleine blaue Pillen…. *dance2* und die erste Besichtigung ist am 01.12.
Ich freue mich, das ist wieder mittendrin statt nur draußen bin!!

erstellt in Schwedische Schreibecke am 18 November 2008 um 20:30 von Schweden|2 Kommentare

Schleimhautmonster

Heute hatte ich die Nachkontrolle bei meinem Gyn, die Berichte von dem Superdoc sind immer noch nicht da.
Ich soll nächste Woche mal anrufen und nachfragen, sollten die dann nicht da sein, will er mal da *telefon* und nachfragen.

Der US ergab mal wieder freie Flüssigkeit im Douglas, aber ob das jetzt Shuntbedingt ist oder nicht kann man ja nicht abgrenzen.
Rechter Eierstock ganz brav und scharf abgrenzbar. Linker Eierstock…mal wieder nicht abgrenzbar, scheinen schon wieder oder immer noch Verwachsungen da zu sein und eine Zyste. *heul* Könnte aber auch eine Eisprung sein. Das Ding ist 13 mm groß. Keine Ahnung und am 23. ZT denke ich eher an eine Zyste. Dafür habe ich eine super, super dick aufgebaute Schleimhaut. Dreischichtig, verdammt hoch aufgebaut, Bilderbuchmäßig und das ganz ohne Tabletten. *g* Das gibt mal wieder eine nette Tante Mens. Irgendwann zwischen Freitag und in vierzehn Tagen. Ich bin wohl ein Schleimhautmonster. Zum Schluss gab es noch ein Gespräch das mit schon etwas Angst macht. Einer Stationsärztin in Wuppertal hat mir ja nach der OP gesagt, das man den linken Eierstock entfernen sollte, wenn er weiterhin Probleme macht. Und mein Gyn meinte heute, das hält er auch für eine gute Lösung und warum das nicht direkt mitgemacht worden ist. *ohnmacht* Da war ich dann nur noch am stammeln, das mir das erst nach er OP gesagt worden ist und ausserdem….gut der linke produziert nicht so viele Follis…aber ich kann doch mit 30 nicht meinen Eierstock einfach rausschmeißen!!!

erstellt in Schwedische Schreibecke am 11 November 2008 um 20:37 von Schweden|keine Kommentare

Unheimliche Post

Heute haben wir Post gekommen….viel Werbung, den neuen Katalog von Elbenwald und dann ein an mich adressierten Briefumschlag. Handschriftlich adressiert. Und ich kenne den Absender absolut nicht, das sag mir gar nichts. Ich habe erstmal vorsichtig den Umschlag gedrückt, nicht das da was explosives drin ist. *lollol*

Und dann aufgemacht….es ist das Restaurantgutscheinbuch von Oberhausen/Mülheim. Gültig bis 30.11.2009.
Und ich habe keinen blassen Schimmer von wem es ist. Der Absender ist eine Marketingfirma. Ich könnte ja da anrufen, aber ist vielleicht doch bissi peinlich.

Ich könnte mir vorstellen, irgendwer möchte mich damit überraschen….nur ich weiss nicht wer. *help*
Innenliegend ist kein einziger Hinweis. Sehr merkwürdig. *crasy*

erstellt in Schwedische Schreibecke am 10 November 2008 um 14:30 von Schweden|2 Kommentare

Worte

Worte können das schönste Geschenk sein, wenn es zum richtigen Zeitpunkt die richtigen sind.
Ich weiss das es auch umgekehrt sehr gut geht, aber heute geht es um die schönen Dinge.

Ich bin vor gut einer halben Stunde nach Hause gekommen und habe in meinem Postfach eine Mail gesehen.
Abgeschickt gestern um 22.50 Uhr. Eine einfach Mail aus der Schweiz hat bei mir Freude und Tränen der Rührung zugleich ausgelöst.
Ich bin so dankbar für dieses Geschenk und auch für all die anderen kleinen Gesten die mir dieses Mal zu Teil geworden sind.
Da ist ein lieber Brief gewesen mit einem Schutzengelanhänger, mein lieber Mann hat einen Tag Urlaub genommen, eine Kuschelstunde mit einem Hund, ein Büchergutschein aus einer Ecke wo ich nicht mit gerechnet habe, ein selbstgestalteter Adventskalder, das Buch Bockmist geschrieben von der Kopie von Dr. House, weiße Rosen, ein Patenkind das erstmalig Happy Birthday sagt und vorrangig diese Mail.

Eine größter Freude wäre nicht möglich gewesen selbst mit dem größten materiellen Gegenwert.
Ich habe eine furchtbare Angst gehabt vor diesem Tag und seiner Erinnerung und nun, kann ich sagen, es hat nicht weh getan und ich habe diesen besonderen Tag in aller Stille genauso bestritten wie ich es wollte. Er hat wunderschön angefangen mit der Tasse Kakao und geendet mit einer Kuschelstunde mit Max. Dazwischen lagen friedliche Stunden, ein Gang zum Friedhof, ein Besuch und ein leckeres Essen. Mehr braucht es nicht um mich glücklich zu machen.

erstellt in Schwedische Schreibecke am 8 November 2008 um 02:19 von Schweden|keine Kommentare

30

Jetzt ist er da…der Tag, vor dem ich mich gefürchtet habe.
Und so richtig anders als gestern ist es noch nicht.

Aber für mich ist mit diesem Tag eine Seifenblase ganz endgültig geplatzt.
Ich wollte immer Mami mit spätestens 30 seind. Und nun, ich habe zwei Sternchen, aber eine Mami in dem Sinne wie ich es wollte, bin ich nicht.

Hinzukommt das seit drei Jahren der Tag eine weitere Bedeutung bekommen hat.
Unser Valentinchen hätte heute Entbindungstermin gehabt, wenn alles gut gegangen wäre. Irgendwann in dieser Zeit wär es zur Welt gekommen. Das macht mich schon ein wenig traurig.

Ich bin genauso in meinen Geburtstag gekommen, wie ich es mir vorgestellt habe und es auch gewollt habe.

Mit einem warmen Kakao und den letzen Minuten von Thirteen Days. Das war wirklich schön und ich habe es sehr genossen.
Der Schwedenmann hat sich heute den Tag frei genommen und mich damit überrascht, das ist wirklich sehr schön. *love1*

erstellt in Schwedische Schreibecke am 7 November 2008 um 13:12 von Schweden|10 Kommentare

Schwarzer Tag & Histologischer Befund

Der heutige Tag ist nicht wirklich der meinige. Vor drei Jahren hat sich mein Leben gewandelt mit der Hirnhautentzündung und dem Rattenschwanz der dann folgte. Die Erinnerung ist noch so nah, als wenn es gerade erst passieren würde.

Ich bin froh, wenn der blöde November vorbei ist…

Aber eine gute Nachricht gab es heute. Wuppertal hat angerufen. Die Histologie ist da und es alles gutartig!!
Was es genau war, kann ich nicht sagen, da der Schwedenmann den Anruf entgegengenommen hat und die Ärztin mit ziemlichen Fachausdrücken um sich schlug. Der Bericht geht jetzt an meinen Hausgyn, da kann ich dann noch mal nachfragen.

Ich glaube heute gehe ich mal ganz früh schlafen, ich habe bist in die Puppen Fernsehen geschaut, war doch spannend mit der US-Wahl.

erstellt in Schwedische Schreibecke am 5 November 2008 um 21:50 von Schweden|3 Kommentare

November

Pünktlich zum November ist sie da, diese Traurigkeit. Ich kann mich dem die letzten Jahre nicht entziehen. Das Wetter ist trübe und meine Stimmung ist es auch. Und immer wieder sind da diese Gedanken, wenn alles gut gelaufen wäre….seit drei Jahren ich kann das nicht verwischen. Und schon gar nicht nach dieser Woche. Nichts wünschte ich mir gerade lieber als das unser Valentinchen gesund und munter durch die Wohnung laufen würde. Doch es bleibt Still. Ganz Still. Auch weil ich alleine bin. Der Schwedenmann hat einen Termin, den er nicht verschieben kann. Und sitze hier und bin traurig. Ablenken fällt mir schwer. Bei Monopoly verliere ich gerade eine Runde nach der anderen. Und natürlich mach ich mir Gedanken, wegen der histologischen Befunde. Obwohl mich das überhaupt nicht weiter bringt. Einsam fühle ich mich gerade, sehr einsam und alleine.

Wenn diese OP nicht gewesen wäre, würde ich ich jetzt im Zug in die Schweiz sitzen. Wie gerne wäre ich mitgefahren, aber das ist mir verwehrt geblieben. Gerade nach dieser Woche hätte ich den Besuch gebraucht. Meine Woche….beschissen war sie.

Montag

Ich fahre nach Wuppertal zur OP. Lust habe ich keine und meine Stimmung ist mies, sehr mies. Ich habe fürchterliche Angst, vor allen weil ich die Abläufe nicht kenne und Angst habe etwas falsch zu machen. Zuerst muss ich mich in der Verwaltung aufnehmen lassen und dann zur Station zum Aufnahmezimmer. Dort erstmal lange warten. Dann spreche ich kurz mit der OÄ vom letzen Mal und erfahre, das auch sie die OP macht. Dann wieder warten. Blutabnahme, die natürlich nicht reibungslos klappt, und dann ab aufs Zimmer. Die Zimmmer sind nett, klein und Klo und Bad auf dem Flur. Dann kommt die Ankündigung, die mich umhaut. Ich wußte das ich was zum Abführen bekomme. Das es 4 Liter des Ekelzeug sind, das war mir nicht bewußt. Ich bin wirklich, wirklich am Boden zerstört. Meine Mutter schmeiße ich zu dem Zeitpunkt raus und mache mich unter Tränen daran das Zeug irgendwie in mich zu schütten. Zwischendurch telefoniere. Meine Zimmernachbarin zieht ein. Eigentlich ganz nett, aber tröstet mich auch nicht wirklich. Gegen 14 Uhr habe ich zwei Liter geschafft und mein Bauch fängt ganz langsam an zu zicken. Der Vampir kommt zum Vorgespräch, der ist sehr nett und da er eine PJlerin mit dabei hat, erfahre ich mal wieder etwas Neues über die Schlafmethoden.

Dann stehen mir zwei weitere Liter bevor….ich kann kaum noch, ständig zum Klo, alles zu weh und nach dem ich den dritten Liter und Tränen in mich geschüttet habe, kann ich nicht mehr. Ich bin am Ende und kippe den letzten Liter einfach in den Ausguß.

Gegen fünf Uhr kommt mein lieber Schwedenmann und ich kann für kurze Zeit Kraft tanken. Richtig genießen können wir die Zeit nicht, da ich ständig zum Klo laufen muss. Die Nacht ist relativ unruhig. Ich habe Angst. Dran kommen soll ich an dritter Stelle, irgendwann zwischen halb zehn und elf Uhr.

Dienstag

Nach dem Duschen, natürlich habe ich die defekte Dusche erwischt…schön wen das Schild von aussen dran steht und die Türe offen steht, kommt ein Doc in mein Zimmer und fragt mich, ob ich in letzer Zeit eine Schwangersschaft gehabt hätte und die Anti-D-Spritze bekommen habe, sie hätten Anti-Körper gefunden. Das kann ich mit ja beantworten und schon ist der Doc wieder weg. Die nächste Ärztin kommt zum Zugang legen, und scheitert natürlich. Ich soll mich erstmal ins Bett packen und versuchen die Hände warm zu bekommen. Ewig kommt sie nicht wieder, aber vergessen hat sich mich leider nicht. Sie war zwischenzeitlich nur im Kreissaal zur Entbindung. Schade, da wäre ich auch lieber gewesen. Mit dem Kindergartenzugang erwischt sie dann doch eine Vene. Und sorgt noch kurz für Verwirrung, weil ich angeblich plötzlich an letzter Stelle dran komme…..aber das stellt sich als Irrtum raus, sie hatte noch den Stand von der ursprünglichen Planung, das wurde aber Montagabend noch gekippt. Dan heißt es warten. Gegen halb zehn bekomme ich meine Antibiose. Kurz drauf zum letzen Klogang und dann ab in den OP. Dank der Spritze mit der Prämedikation weiss ich nicht mehr wirklich viel, ausser das ich vor dem OP noch kurz warten mußte. Wie ich auf den Tisch und zürück gekommen bin, keine Ahnung. Die nächste bewußte Erinnerung ist, das ich im Aufwachraum liege und tierisch zum Klo muss. Die Bettpfanne habe ich abgelehnt. Und dann erstmal der Blick unter die Bettdecke, wie viele Pflaster finden sich….nur drei, also kein Bauchschnitt. Schmerzen habe ich gar keine und ich frage mich, ob die überhaupt was gemacht haben.
Auf Station durfte ich dann zum Klo, wenn auch nur zum Toilettenstuhl, nur…wenn zwei Schwestern da sind, dann kann ich auch nicht. Kaum waren die raus, ging es. Zwischendurch bin ich immer wieder eingeschlafen. Mit dem Abendessen kam die Stationsärztin und hat mir erzählt, das nur wenige Verwachsungen gefunden worden sind, ein Lebertumor weggeschnippelt worden ist und Proben von den Eierstöcken entnommen worden sind. Warum diese Proben entnommen worden sind, konnte sie mir nicht sagne und ich mache mir die ganze Nacht Gedanken. Auch der Schwedenmann kann diese Gedanken nicht verscheuen. Ich habe einfach Angst und versuche verzweifelt Dr. House zu erreichen, was aber nicht klappt und bin im nachhinein doch ganz froh darüber. Wie albern von mir ihn damit zu belästigen!! Nach Hause darf ich am Mittwoch, wie von mir angepeilt nicht. Dabei bin ich doch fit und tappere am Dienstag schon durch die Flure und selbst Treppensteigen ist kein Problem!!

Mittwoch

Noch vor dem Frühstück kommt die OÄ, die mich operiert hat. Und dann erfahre ich doch ein wenig mehr. Mein Eierstock war eingeklemmt zwischen Darm und Beckenwand, drum herum Verwachsungen. Das tut schon mal weh. Und ich denke mir, wie gut das wir die Darmspiegelung nicht gemacht haben. Von den Eierstöcken nimmt sie immer Proben und das auch nur wenig. Unschöner ist der Lebertumor, der alles und nichts sein kann. Zur Sicherheit wegen evtl Nachblutungen darf ich erstmal nicht frühstücken und muss zur Ambulanz zum US. Supi, wieder ein neuer Arzt und der drückt mir auch noch richtig nett auf dem frischoperierten Bauch rum. Da kommt echt Freude auf. Gefunden wurde nichts. Nach Hause soll ich erst am Freitag, finde ich gar nicht gut. Wenn es nach der anderen OÄ ginge, solle ich sogar bleiben bis die Histologie da ist.

Donnerstag

Bei der Visite erfahre ich dann, das es bei gelösten Verwachsungen am besten ist, viel Ruhe zu bewahren und sich zu schonen und nicht so viel zu laufen. Hätte man mir auch mal am Dienstag sagen können….den Tag verbringe ich dann halbwegs auf dem Bett und ich merke auch, mein Körper braucht das auch. Der Schwedenmann kann leider aus zeitlichen Gründen nicht kommen und ich bin schon sehr traurig. Leider vergessen sie bei mir die Blutabnahme und dann bin ich nur kurz einen Latte M. trinken und so wird die Abnahme auf den nächsten Morgen verschoben, wodurch ich länger am Freitag warten muss. Für mich bricht eine Welt zusammen, ich will nach Hause und zwar so schnell wie möglich. Ich heule zwei Stunden lang heimlich unter der Bettdecke. Soll ja keiner mitbekommen.

Freitag

Blutabnahme, und wie immer habe ich Schiss, aber es klappt fast ganz gut. Die Ergebnisse sollen gegen elf Uhr kommen und ich bin so ungeduldig. Aber ich bin bei der Visite auch ehrlich und sage, das die Schmerzen wieder mehr geworden sind und mein Darm und Eierstock sich wohl erst an den neuen Platz gewöhnen müssen. Um elf kommt die Stationsärztin und teilt mir mit, das die Blutwerte ok sind, aber die OÄ mich gerne bis Samstag da behalten möchte, weil dann ggf. die Befunde der Histologie da sind und man weiter planen könne. Öhm, was den weiter planen? Darauf hin hat sie auch keine Antwort. Ich habe dann gefragt, ob ich bleiben muss, da doch die operierende OÄ gesagt hat, das ich nach Hause darf. Und das das Problem mit dem Klo sich auch schon erledigt hat. Und dann….peinlich, aber ich kann das nicht zurückhalten, fange ich an zu weinen. Ich darf dann doch gehen. Sie haben mich freiwillig gehen lassen, auf eigene Verantwortung wäre ich auch nicht gegangen. Wegen der Histologie würde man mich anrufen….dann ab nach Hause und ich bin einfach nur froh. Auch wenn es mir sehr, sehr schwer fällt wirklich langsam zu machen.

Samstag

Endlich wieder im eigenen Bett, das nicht quitscht, geschlafen. Schmerzen sind da…vor allen der Oberbauch tut ganz schön weh. Auch der Eierstock mag wohl dort wo er liegt sich nicht wohlfülhen…und dann wieder die Gedanken…ist es doch der Darm gewesen? Hätte ich die Darmspiegelung ansprechen sollen….das Zeug gesoffen habe ich ja…..aber jetzt ist es eh zu spät.
Morgen muss ich die Pflaster entfernen, genäht worden ist nicht, davor habe ich ganz schön Schiss…aber auch da mus sich durch. Am liebsten wäre mich jetzt die Badewanne, aber das geht ja nicht.

erstellt in Gedanken & Gefühle am 1 November 2008 um 14:01 von Schweden|3 Kommentare

25.10- Mondschein75

Zwei Jahre ist der Tag her an dem Mondschein zu einem Stern geworden ist.
Für mich heute noch unfassbar und für mich auch weiterhin unvergessen.
Wenige Tage nach ihrem Tod ist ihr Mann ihr zu den Sternen gefolgt, ich kann das sogar ein Stück weit nachvollziehen.

Liebe Mondschein, auch heute noch denke ich oft an Dich, besonders im Oktober. Du hast mir damals so viel Mut gemacht und mir so liebe PNs geschrieben. Ich danke Dir dafür.

erstellt in Gedanken & Gefühle am 25 Oktober 2008 um 11:28 von Schweden|2 Kommentare