Jeden Tag eine gute Tat
So machen es die Pfadfinder.
Ich bin keiner. Aber für eine gute Tat muss man ja nicht unbedingt Mitglied in dem Verein sein.
Den kleinen Igel, der halbtot vor meiner Waschmaschine lag, hab ich in die fachkundigen Hände von Frau Doktor übergeben. Nachdem ich eine Veterinärpraxis erwischt hatte, bei der um 12.15 nicht nur der AB dranging.
Da ich ohne Auto war, weil mein geliebter Gatte die knapp zwei Kilometer zur Arbeit nicht mit dem Fahrrad fahren kann
, hab ich den Igel in einen mit Geschirrhandtüchern ausgepolsterten Schuhkarton gepackt und bin mit der U-Bahn zur Ärztin gefahren.
Diagnose: Ausgetrocknet! Und er muss wohl schon mindestens zwei Tage im Keller gewesen sein.
Armes Viehch
Jetzt können wir nur hoffen, dass die Nieren noch funktionieren und er es packt. 
Ich werde übermorgen mal nachfragen.
Mittwoch, 24 September 2008 um 16:35
Ein sehr kluges Tier. Er wusste, wo es Wasser gibt. Gut, dass Du ihn gerettet hast, bevor zwecks lebensrettender Sofortmaßnahme den Schlauch von der Waschmaschine abgeklemmt hat.
Wieso finden immer alle kleine Igel, nur ich nicht? Will auch mal einen retten, manno.
Mittwoch, 24 September 2008 um 16:54
Du bist ein Goldschatz.
Donnerstag, 25 September 2008 um 07:43
Er wird Dir auch für Deinen Versuch die Krallen drücken
LG, Annette