Ich bin wieder hier…

und das ist gut so!!!
(Und ich schreibe auch schon seit Donnerstag an diesem Beitrag, aber weil der Hase sich ein neues Computer-Spiel gekauft hat, ist meine Zeit am Laptop sehr beschränkt *g*)

4 Tage (Schwieger-)Familie satt, das ist nur was für Hartgesottene oder Masochisten! Als wir heute (27.12.) gegen Mittag die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt endlich verlassen haben, hab ich doch hörbar aufgeatment. Aber ich glaube, ich berichte mal lieber der Reihe nach *g*

Am Samstag (22.12.) haben wir uns schwer beladen mit Geschenken und kulinarischen Köstlichkeiten für’s Weihnachtsmenü augemacht gen Süden. Zweieinhalb Stunden später sind wir bei meinen Eltern aufgeschlagen. Besser gesagt: die iri und der ganze Balast wurden abgeladen, der Hase verabschiedete sich, um einen lustigen Abend mit alten Schulfreunden zu genießen. Es war ihm gegönnt! Man sollte sich an Weihnachten mit so wenig Schwiegerfamilie wie möglich umgeben – schont die Nerven. Ich durfte meine Eltern in ihrer Paarbeziehung beobachten…. *mad* *still* Hierzu sei nur noch angemerkt, dass es sowieso komisch ist, andere Paare in ihrem Miteinander zu beobachten, bei den eigenen Eltern ist es zuweilen unerträglich. Allerdings eignen sich Kinder nicht als Eheberater für die eigenen Eltern!!!

Der Hase kam am Sonntag gegen Mittag wieder, gemeinsam hat er dann mit meinem Papa die Tanne erst einmal wohnzimmertauglich gekürzt und einen abgebrochenen Ast fachmännisch wieder angebracht – Tannen-OP sozusagen (Zu Hases Ehrenrettung muss ich sagen, dass dies eine typische fixe Idee von meinem geliebten Papa war!! *achso*)
Meine Mutter und ich haben derweil das Haus, bzw. einen Teil davon, übernachtungsgästetauglich hergerichtet, wobei ich meine Mutter kurz mal davon abhalten musste die Abstellkammer aufzuräumen – dort sollte ja nun wirklich niemand schlafen und wir waren etwas im zeitlichen Verzug!!
Weihnachtsbaum schmücken macht seit ein paar Jahren mein Papa. Die Menge Lametta (silberfarben) die dabei auf dem Baum landet steigt hierbei kontinuierlich. Dieses Jahr hat er es geschafft, den halben Baum mit zehn Packungen handelsüblichen Lamettas zu behängen und dann zu behaupten er müsse dann wohl am nächsten Morgen noch welches nachkaufen *?* Der Baum war knapp zwei Meter hoch und hatte bestimmt ein Meter fünzig Durchmesser!!! Er konnte dann doch noch nach hitzigen Diskussionen und den üblichen Drohungen (”Dann feiert ihr eben unten und ich mit meinem Baum hier oben!” ) umgestimmt werden. Aber Tatsache bleibt, dass wir zehn Packungen Lametta am Baum hatten. Ich befürchte, dass es nächstes Jahr zwanzig werden – dafür wird mein Papa schon sorgen *g* Zwischenzeitlich war meine Lust auf Familienweihnacht weg und ich wollte nur noch nach Hause – das gehört auch dazu!
24.12. Heilig Abend verlief weitestgehend harmonisch und stressfrei – was wohl der Tatsache zuzuschreiben war, dass dieses Jahr der Hase und ich für die Zubereitung des Menüs verantwortlich zeichneten (meine Schwester hat den Nachtisch gemacht!!) und nicht meine Eltern. Die hatten in den vergangenen Jahren dabei immer Diskussionen. Und weil meine Familie sagen wir mal “temperamentvoll” ist, wurde das dann auch immer mal etwas lauter.
Um vier Uhr nachmittags kamen meine Schwester, mein Schwager und die Oma (mütterlicherseits). Die Oma (väterlicherseits) und die Großtante (auch väterlicherseits) waren schon da, da die Großtante bei meinen Eltern im Haus wohnt und die Oma im selben Ort. Zeitgleich schwächelte der Hase ein wenig (heißer Kopf und heiße Hände, etwas schwaches Gefühl in den Beinen, Kopf dicht) und verzog sich für ein paar Stündchen mit einer Wärmflasche ins Bett. Und dann stand ich da – von der Küchenhilfe zum Chef befördert, mit detailierten Anweisungen versorgt und fing an zu wirbeln. Glücklicherweise war er zwei Stunden später wieder fit, so dass er höchstpersönlich den Braten in den Ofen schieben konnte. Und dann ging’s auch schon los. Alle Jahre wieder für alle ein Gläschen Sekt/Primasecco unterm Weihnachtsbaum mit echten Kerzen, alle wünschen sich ein frohes Fest und bringen ihre Geschenke unter die Leute. Direkt im Anschluss an die Bescherung fängt die Schlemmerei an – jedes Jahr immer wieder gern (hmmmm, lecker, egal was es gibt!!)
Mitten ins Essen, ich glaube kurz vorm Hauptgang, platzten fröhlich mein Cousin und seine Frau mit natürlich aufgedrehtem fünfjährigen Spross. Ein bissle hat’s schon gestört, zumal die drei dann irgendwie drumherum saßen und nicht mit am Tisch. Erstens war kein Platz und zweitens hatten sie schon gegessen. Naja, sie wurden dann mal schnell zwischendurch beschert und zum Nachtisch sind wir halt alle ein wenig zusammengerückt und dann passte das schon.
Und als wir dann alle kugelrund gegessen und angenehm benebelt waren, war der Abend zu Ende und die gesamte Familie schlummerte seelig in den Betten. Puuuuh, ein Tag geschafft.

25.12.: Ein bißchen länger schlafen, gemütlich frühstücken und das aber bitte ordentlich lang und dann ganz langsam gegen Nachmittag aufbrechen. Die Oma (mütterlicherseits) haben der Hase und ich dann nach Hause gebracht und sind dann weiter zu den Hasen-Eltern. Und dort ging’s dann etwas ruhiger aber keineswegs kalorienärmer weiter. Tollen Fisch hat meine Schwiegermutter zubereitet – lecker war der. Trotzdem hab ich mich irgendwie genudelt gefühlt. Gegen elf waren wir im Bett (oder war’s doch zwölf?) und am nächsten Morgen saßen wir um Viertel nach neun am Frühstückstisch *schlafen*

26.12. Der “Familientag” bei meiner Schwiegerfamilie!! Schön war’s! Von den drei Töchtern, einem Sohn, drei Schwiegersöhnen, einer Schwiegertochter und (im Moment) sechs Enkelkindern haben nicht viele gefehlt. Hases Zwillingsschwester inklusive Mann und Kind waren nicht da und eine Schwägerin weilt zur Zeit in Neuseeland (da bin ich schon a weng neidisch). Letztendlich war die Bude voll und wir hatten viel Spaß. Ein bißchen gemeinsam Weihnachtslieder singen zum Einstimmen, danach verteilen die Kinder immer die Geschenke an alle und anschließend gibt’s das große gemeinsame Mittagessen. Danach verpacken sich alle und wir machen einen mehr oder weniger ausgedehnten Spaziergang. Und dann wird Kaffee getrunken, gespielt und gequatscht. Im Bett waren wir auch an diesem Abend eher früh, aber wir mussten ja auch am nächsten Morgen wieder zeitig beim Frühstück sitzen *g* (Wer später kommt, der läuft Gefahr allein zu frühstücken… )

27.12. Es geht nach Hause!!!! Endlich!!! Nach dem Frühstück um neun haben der Hase und seine Schwester noch die Fotokalender für die Schwiegereltern fertig zusammen gebastelt. Dann haben wir schnell unsere sieben Sachen gepackt und uns noch vor dem Mittagessen verflüchtigt. Das war zwar ein bißchen blöd von uns, denn ich hatte eigentlich Hunger, aber keine Lust mehr auf Familie jeglicher Art. Da wir eh tanken mussten, hat der Hase “Snacks” gekauft. Das hat uns dann bis nach Hause über Wasser gehalten. Einkaufen mussten wir ja eh. Endlich zu Hause, haben wir uns einen gemütlichen Nachmittag/Abend gemacht bzw. der Hase hat noch schnell oben schon erwähntes Computerspiel gekauft und seit dem hängen wir hier so richtig ab.

Eben war ich zwei Stunden beim Sport, der Hase ist Klettern, ich verschwinde jetzt in die Badewanne mit einem meiner Bücher, die ich zu Weihnachten bekommen habe und denke danach mal darüber nach, wo wir Silvester nächtigen werden. Wir werden mit Freunden auf eine Silvestergala gehen (denn Glitzer-Schimmer-Fummel hab ich mir ja vor Weihnachten schon gekauft!!) und sind uns noch nicht einig, ob wir im Hotel oder bei eben jenen Freunden im Einzimmerappartement übernachten wollen.

So, und jetzt habe ich fertig für heute.

*wink*




1 Kommentar to “Ich bin wieder hier…”

  1. Schweden schreibt:

    Endlich, die iri ist wieder im Lande!!!

    Stressig klingt es ja doch ein wenig, aber war bei uns ja nicht anders…

    Ich glaube, nach dem Weihnachten würde ich das Hotel vorziehen, da könnt ihr dann tun und lassen was ihr wollt!!

    Lg
    Schweden

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